In der Diskussion um die Ansiedlung eines Logistikzentrums der AGRAVIS im Gewerbegebiet Beisenbusch hat sich nun auch der Eigentümer des angrenzenden Grundstücks zu Wort gemeldet und kritisiert in einer E-Mail an den Bürgermeister Herrn Dr. Thönnes und die Fraktionsvorsitzenden der Parteien im Rat das Vorgehen (Berichterstattung in der WN vom 29.06.2021, kostenpflichtiger Artikel).

Der Eigentümer ist enttäuscht, dass bisher niemand mit diesem Vorhaben an ihn herangetreten ist und er erst vor kurzem von dem Plan erfahren hat. Die Tatsache, dass Gefahrenstoffe gelagert werden sollen und der Verkehr sich erhöhen wird, aber auch die bauliche Veränderung und damit verbundene Licht- und Lärmemission, bereiten ihm Sorge. Auf dem Grundstück lebt die fast achtzigjährige Mutter des Eigentümers und eine junge Familie.

Wolfgang Danziger, Fraktionsvorsitzender der SPD im Gemeinderat, hat auf diese E-Mail bereits geantwortet:

Zunächst geht es in der Ratssitzung am 29.06.2021 um die Aufstellung einer Bebauungsplanänderung. In diesem Verfahren werden die Betroffenen dann die Möglichkeit haben, sich schriftlich zu äußern. Allerdings sieht auch die SPD Nottuln das Projekt noch differenziert. Aus unserer Sicht ist noch nicht deutlich, ob die Vorteile (z.B. Gewerbesteuereinnahmen, Arbeitsplätze) die Nachteile (Auswirkung auf Natur und Umwelt, Infrastruktur, Auswirkungen auf Anwohner) überwiegen.

Hier hätten wir uns mehr Informationen gewünscht und werden daher in der Ratssitzung dem Vorschlag der Verwaltung zur Einleitung des Verfahrens nicht folgen, sollten diese Informationen nicht vorliegen.

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